Pauls Sprüche

Danke an Christine Pflüger für’s Sammeln und Schreiben!

Die Breininghütte von Rosi und Paul Höhenegger

DER FRÜHLING ZIEHT INS LAND…
DAS WETTER IST SCHÖN…
DIE MOTORRADSAISON BEGINNT…

PAUL: „JETZT GIBT ES WIEDER FRISCHE SPENDERORGANE.“

Ein Gast bestellt einen Sommergspritztn‘ mit Leitungswasser anstatt mit Soda. Da meint Paul: „Scho wieda so was komplizierts!“

Ein neu angekommener Gast wird von Paul gefragt: „Was wuis´d denn?“  Gast: „Ah…“. Paul: „A Ah hob i ned, aber a B wie Bier.“

4 Gäste, welche bereits gezahlt haben, verlassen über die Terrasse die Hütte, allen voran der Koarl. Da schreit ihm der Paul nach: „Koarl, Koarl“, woraufhin ein anderer Gast, welcher offensichtlich ebenfalls Karl heißt, antwortet: „Ja?“ Paul sieht ihn an und meint: „Du hoast ned Koarl.“

Frägt ein Gast, ob es Brot von gestern gibt. Antwortet Paul: „Na, da muast morgn kumma.“

Ein Gast reklamiert: „Das Bier ist trüb.“ Daraufhin Paul: „Na, des Glas is dreckad.“

Ein neu eingetroffener Gast bestellt ein Weißbier. Daraufhin Paul: “ Was wüllst, an Hilfsarbeitersekt?

4 neue Gäste (Frauen) kommen. Paul: „Was woits denn?“. Drei ordern ihre Getränke, die Vierte bestellt eine Leberknödelsuppe. Daraufhin Paul: „Na, erst zum Trinken, dann zum Ess´n, obwoi … de Supp´n kanntast a trink´n, aber mim Knödl werd´s schwierig.“

Frägt ein Gast den Paul: „Könnte ich bitte ein Ketchup haben?“ Daraufhin Paul: „Wos? An Preiß´nsaft wuist?“

Frägt ein Gast: „Verkaufen Sie hier auch Zigaretten?“ Paul: „Na, wir leb´n g´sund!“ Daraufhin der Gast: „Ich bin ja auch nur Gelegenheitsraucher.“ Daraufhin Paul: „Dann nutze die Gelegenheit und rauche nicht!“

Gäste möchten gerne bezahlen und haben es eilig, da sie wissen, dass ihr Bus unten am Gosausee um eine bestimmte Uhrzeit abfährt. Da Paul sehr beschäftigt ist und momentan keine Zeit zum Kassieren hat, meint er: „Was hab´s as so eilig? Es is no nia a Bus g´fahrn, ohne dass alle drin warn. Miast´s hoid eha kumma!”

!!!

Ein Gast möchte bestellen. Daraufhin Paul: „Du bist no ned dro, de andern war´n vor dir da.!“

Ein Gast aus Berlin frägt den Paul: „Chef, was können Sie denn heute empfehlen?“ Daraufhin Paul: „De andere Hütt´n!“

Ein Grundsatzurteil über Pauls Gäste lautet: “ Es Katznköpf habt´s ja koa Ahnung von da Arbeit!“

Ein weiblicher Gast frägt: „Haben Sie auch einen Früchtetee?“ Daraufhin Paul: „Na, den kriagst in da Apothekn!“

Ein gerade eingetroffener Gast hat´s eilig und möchte gerne bestellen. Da meint Paul: „Du kriagst no nix, du hast ja no an Schnee an de Schua.!“

13.00 Uhr in der Hütte. Es ist einiges los.

 

 Da kommen ein paar Männer, setzen sich hin und rufen: „Paul, an Durscht!“ Daraufhin Paul: „Dann ward´s hoid früha kumma!“

Man spricht über´s Duschen. Dazu meint Paul: „So a Schmarrn, a Schifahrer braucht doch ned dusch´n, der wird doch ned dreckad.“

An einem Freitag im Januar kommen 3 Damen. 2 bestellen was zum Trinken, die 3. meint, sie weiß noch nicht. Daraufhin Paul: „Dann kum i Ostern wieda!“

Kommt ein neuer Gast durch die Türe halb in die Stube und sieht sich bei geöffneter Türe ewig nach einem freien Platz um (Außentemperatur: – 20°C). Mault Paul ihn an: „Nei oder raus, wir hoaz´n ja ned für´n Donnerkogl!“

Kommt ein weiblicher Gast und lacht den Paul fröhlich an. Er: „Was grinst´n so? Obwohl, es g´freit mi ja, dass di g´freit, wannst mi sigst.“

Es geht recht zu und ein Tisch möchte noch ein paar Biere. Der Gast zum Paul: „Wievui Bier host denn no, damit mas aufteil´n kenna?“ Darauf hin Paul: „Des sog i dia ned, aber i hob imma no oans, wenn du scho dod bist!“

Bei Sonnenschein um 10.30 Uhr am Vormittag kommen 2 Gosinger auf die Terrasse, wo sich Paul auch gerade befindet, und schreien: „Paul, Pauli!“ Daraufhin Paul: „Schreit´s ned so, ihr seid´s jetzt ned dahoam!“

Ein neu gekommener Gast setzt sich an einen eben frei gewordenen Tisch, auf welchem noch die Gläser der Vorgänger stehen. Nach ein paar Minuten des Wartens fordert er den Paul auf, den Tisch abzuräumen (und das bei vollbesetzter Hütte…). Daraufhin Paul: „Abrama dua i ned, wenn du des sogst, sondern wann i Zeit hob!“ Nach einigem Hin und Her sagt der Paul zum Gast: „Woast wos, bediena dua i di ned! Du konnst sitz´n bleibn, aber kriang duasd nix!“

Frägt ein Gast: „Host du an Jagatee?“ Paul: „Ja, i scho, aber du ned!“

Paul räumt einen großen Tisch ab, hat somit alle Hände voll und kommt am Nebentisch vorbei, wo ein Gast meint, ob er sein Geschirr auch noch mitnehmen könnte. Daraufhin Paul: „Wann i drei Händ hätt, wär i beim Zirkus!“

Verlässt eine verärgerte Dame die Hütte und meint: „Hierher komme ich nie mehr.“ Daraufhin Paul: „Aber halts auch ein, ned dass des nur sagst.“

Heute ist Traumwetter, Paul muss Gäste auf der Terrasse bedienen, das nervt ihn ungemein. Sein Spruch: „Da huckans wieda de Piz-Puin-Pappn und halt`n eanan Riassl in d Sunn!

Ja, mehr hob i jetzt ned in Erinnerung. Aber wer no was woas, kann des auf den nächst`n Seiten dokumentieren.

Danke an euch Höheneggers, es hat uns immer gut geschmeckt und
der Lubitscher … und
das Weißbier … und
die Achterl … und
die Schnapserl …
und, und, und …

Alles Gute für die Zukunft wünschen Christine und Bernd (die treuen Münchner)

Beim Vorbeigehen tränst Paul einen Gast voll und meint: „Äha!“ und geht weiter. Daraufhin der Gast: „Entschuldigen hätten Sie sich aber schon können.“ Daraufhin Paul: „Hob i doch!“

Zwar hab ich heute keine Sprüche von Paul, aber schöne Fotos – Paul wie er leibt und lebt ;-) Natürlich sind auch Fotos von Rosi und Anna und den Nachbarn von der Gablonzerhütte dabei!

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