Vorankündigung: Bäuerlicher Adventmarkt in Russbach

, am 08.11.2010

Zum 28. Bäuerlichen Adventmarkt in Russbach laden wir herzlich ein. Neben einem abwechslungsreichem Rahmenprogramm wie Kutschen fahren für Kinder, basteln, Märchenstunde und musikalischen Darbietungen gibt es wieder viel zu schauen, zu kaufen und man kann sich bestens auf den Advent einstimmen.

Der Adventmarkt findet wieder am ersten Adventwochenende

am Samstag den 27. 11. 2010 von  9Uhr – 18Uhr

am Sonntag den 28.11.2010 von    10Uhr -18 Uhr

am Russbacher Dorfplatz und beim Kirchenwirt statt

Wenn es die Frau Holle bis dahin gut schneien lässt, könnt ihr einen ersten stimmungsvollen Skitag in der Skiregion Dachstein West einlegen und euch danach bei Glühwein und Maroni die Finger und das Herz erwärmen.

Ich hoffe wir sehen uns!!!

Eure Heli

Sagenhafter Untersberg

, am 15.10.2010

Man erreicht den Gipfel des 1850m hohen Untersberges bequem mit der Seilbahn vom Ortsteil St.Leonhard aus, oben erwartet einem ein unbeschreiblich schöner Panoramablick auf das Salzburger Becken, auf das Berchtesgadener Land und bei sehr guter Sicht seht ihr auf der einen Seite die Seen des Alpenvorlandes und auf der bayrischen Seite den Königssee. Wir begleiteten meine Freundin Ulli Halmschlager die mit der Kamera unterwegs war, um einen Bericht für den ORF zu drehen, auf den Untersberg. Das Wetter am Berg war herrlich überm Tal allerdings lag zum Teil ein dichtes Nebelmeer.

genau über dem Festungsbezirk begann sich der Nebel auf zu lösen 

und auch der Blick Richtung Hallein wurde nur durch ein wenig Dunst und einigen wenigen Nebelschwaden beeinträchtigt.

DER UNTERSBERG BEI SALZBURG

Der Untersberg, von vielen im Volke auch der Wunderberg geheißen, steht eine Meile von Salzburg an dem grundlosen Moos, wo einst vor alten Zeiten die große Hauptstadt Helfenburg gestanden haben soll. Er ist 6798 Fuß hoch und überreich an Wäldern, Alptriften, Wild und heilsamen Kräutern, an Marmor und anderm noch kostbareren Erz und Gestein. Ein altes Buch sagt aus, daß öfters fremde Kunsterfahrene aus Welschland herbeikamen, die Erze und Minen insgeheim bearbeiteten, nebenbei aber sich der Bosheit gebrauchten, die Fundgruben den Umwohnern aus Neid zu verhehlen und zu verblenden. Zahllose Sagen gehen von dem Untersberg im Munde des Volkes. Im Innern sei er ganz ausgehöhlt und mit Palästen, Kirchen, Klöstern, Gärten, Gold- und Silberquellen versehen.

Kleine Männlein bewahrten die Schätze und wanderten ehedem oft um Mitternacht in die Stadt Salzburg, in der Domkirche daselbst Gottesdienst zu halten. Auch höre man des Nachts in diesem Wunderberge Kriegsgetümmel und Schlachtgetön. Zur mitternächtlichen Geisterstunde kommen die Riesen hevor, steigen zum Gipfel und schauen gen Osten unverwandt; wenn es dann zwölf schlägt, erlischt ihr vorausgehend Flammenlicht, die Riesen verschwinden, und es treten die Zwerge aus dem zaubervollen Bergesinnem und brechen das Erz und hämmern am Gestein, oder sie wandeln, mit netzförmigen Häubchen bedeckt, mitten unter dem weidenden Vieh umher.

Vieles auch weiß die Sage der Umwohner von den wilden Frauen des Unterberges zu berichten; wilde Frauen in weißen Gewändern, mit fliegenden Haaren, an den Firsten des Berges. Sie sangen schöne Lieder.

Im Schoß des Berges sitzt verzaubert ein alter Kaiser. Einige sagen, Karl der Große sei es, andere nennen Friedrich den Rotbart, der sich in das Unterschloß auf dem Kißhäuser in Thüringen verwünscht haben und dort noch sitzen soll. Wieder andere lassen Kaiser Karl V den sein, der im Untersberge verzaubert weile. Mancher soll ihn gesehen haben mitten im Kreise glänzender Wappner, sitzend an einem Tisch von Marmelstein, durch welchen ihm der Bart gewachsen, der fast dreimal um den Tisch reicht. Wann er zum dritten Mal die letzte Ecke erreicht, dann wird der Antichrist erscheinen, dann wird die große Schlacht auf dem Walserfelde geschlagen, die Engel stoßen in ihre Posaunen, und der Jüngste Tag bricht an. Auch die Tochter des Kaisers wohnt daselbst und hat sich zum öftern freundlich gegen solche gezeigt, die zu günstiger Stunde in den Berg traten.

Zu heiligen Zeiten will man wahrgenommen haben, daß der große Kaiser sich mit seinem Hofgesinde oder aber mit den Mönchen von St. Justus in der Domkirche zu Salzburg um Mitternacht eingefunden, die Mette mitgesungen und dem Hochamte beigewohnt, welches sein Hofpfarrer oder der Prior von St. Justus oder wohl gar ein großer Kirchenprälat zelebriert, der zugleich mit ihm in den Untersberg verwünscht worden ist. Zu solchen Zeiten wallen die vertriebenen Mönche in langen Zügen durch Erdklüfte unter Seen und Flüssen nach den benachbarten Kirchen und halten in St. Bartholomä (am Königssee bei Berchtesgaden), in Grödig, im Münster Berchtesgadens und im hohen Dome der Metropolis zur Mitternachtsstunde unter Glockenklang und Orgelton den Gottesdienst.

Auch vernimmt man bisweilen kriegerische Musik aus des Berges Höhlen und Klüften, besonders bei bevorstehendem Kriege. Ritter und Reisige durchreiten in glühenden Panzern auf Flammenrossen und mit funkensprühenden Waffen die Gefilde der Umgegend, sich zur Pein und dem Landmann zum Schrecken. Mit anbrechendem Tage eilen sie in den Untersberg zurück durch eine nur selten und nur wenigen sichtbare ebene Pforte, welche beim Hallturm hinter den Trümmern der Burg Planen zwischen den Steinklüften eingestürzter Felsen zutage geht.

Quelle: Die schönsten Märchen aus Österreich, o. A., o. J.,

Aus Russbach wünscht euch einen sonnigen Tag,

eure Heli

Wandertipp: Obertauern: Gnadenalm – Spirzinger – Südwienerhütte

, am 11.10.2010

Das 2065 Meter hohe Spazeck und der um exakt einen Meter höhere Spirzinger sind die Hausberge der malerischen Südwienerhütte (1802 m) am Oberpleislingsattel zwischen Taurach- und Flachautal. Am häufigsten wird der Spirzinger mit 2066m erklommen da er eine fantastische Aussicht bietet und an schönen Tagen sieht man bis zum Großglockner – wir haben uns also zum Spirzinger aufgemacht …

Der Gipfel ist geschafft und ein wunderbarer Rundblick erwartete uns

Bei Kaiserschmarrn und Most stärken wir uns auf der Südwiener Hütte und lernen ein nettes Paar aus Neuss kennen

Beim Abstieg wirft die Sonne schon lange Schatten – es war ein erfüllter und schöner Tag in unserer Heimat dem Salzburgerland!

Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch,

eure Heli

Schöne Heimat – Salzburgerland – Seewaldsee

, am 10.10.2010

Der Seewaldsee ist ein kleiner Bergsee auf etwa 1000 Metern Seehöhe unterhalb des Trattbergs, der ebenso wie der ihn umgebende Landschaftsstreifen unter Naturschutz steht. Eingebettet in ein atemberaubendes Alpenpanorama liegt der Seewaldsee umgeben von Streuwiesen, Almmatten und Wäldern. Besonders jetzt im Herbst lohnt sich ein Spaziergang um den See

Die Auerhütte oberhalb des Sees

Besuch bei Thomas und Waltraud – hier ist es immer sehr gemütlich und wir haben schon viele schöne Stunden bei den Beiden verbringen dürfen!

Wasser gibt’s frisch vom Brunnen (Thomas hat aber auch immer einen guten Wein)

Lilli die Katze die immer zu Besuch kommt

Langsam wird’s Abend und wir machen uns wieder auf den Nachhauseweg

Wünsche euch einen gemütlichen Sonntag,

eure Heli

Von der Rinnbergalm zur Traunwandalm

, am 27.08.2010

Mit Blick auf den Dachstein und vorbei an glücklichen Kühen wandern wir über die Angerkaralm weiter zur Traunwandalm

Elfriede hat auf dem Weg von Russbach rauf einen Riesen Herrnpilz gefunden – dahinter kann man  gut busseln wie man sieht :-)

Während Toni uns ein Holzhackermuas zubereitet, stillen wir erst mal unseren Durst!

ein halbes Kilo Butter wird in der Muaspfanne geschmolzen

Mit heißem Wasser wird der Teig aus einem  Kilogramm gesalzenem Mehl in die richtige Konsistenz gebracht

und kommt in die heisse Pfanne

Jetzt wird so lange mit dem Muasa zerstossen und das Muas knusprig am sehr heißen Herd goldgelb gebacken

und dann wird es mit vielen Löffeln den hungrigen Wanderern serviert

noch schauen alle etwas unsicher, da es ja eine ganz besondere Speise ist, die kaum jemand kannte – aber nach dem ersten Bissen waren sich alle einig – es schmeckt – und wie!

und – in „null komma nix“ war die Pfanne leer

Elfriede sorgt noch für’s obligate Schnapserl und wir machen uns glücklich und gut gesättigt auf den Weg ins Tal

Es war ein einzigartiger aber auch Kalorien reicher Tag:-) und ein lieber Gruss geht nochmal an die Wandertruppe nach Salzburg!

Herzlichst,

Heli

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